Der Grundsatz
Eine Benachrichtigung ist eine Unterbrechung. Sie muss sich lohnen — sonst schaltet man sie ab, und dann fehlt sie im einen Fall, in dem sie gezählt hätte.
Wo Meldungen ankommen
- Im Browser. Eine Karte in der Inbox, auch wenn das Fenster im Hintergrund liegt.
- Als System-Meldung. Wenn du sie im Browser erlaubt hast.
- Per E-Mail. Für Fälle, die auch dann zählen, wenn niemand am Rechner sitzt.
Wann NICHT gemeldet wird
Zwei Regeln sorgen für Ruhe, und beide sind absichtlich so:
- Du hast das Gespräch offen. Dann kommt keine Meldung — du siehst es ja. Es genügt, dass der Tab sichtbar ist; er muss nicht den Fokus haben.
- Das Gespräch gehört einem Kollegen. Ist es jemandem zugewiesen, meldet es sich nur bei dieser Person. Sonst springen fünf Leute auf dieselbe Anfrage.
Was du einstellen kannst
Je Art getrennt: neue Nachricht, wartender Live-Chat, neues Ticket, neuer Lead, Systemmeldungen. Ton an oder aus. Und für E-Mail, ab welcher Dringlichkeit.
Dringende Fälle
Fordert ein Kunde einen Menschen und ist niemand online, geht eine Mail mit [DRINGEND] im Betreff raus. Diese eine Meldung würde ich nie abschalten — sie ist der Unterschied zwischen einem verlorenen Kunden und einem, der am nächsten Morgen eine Antwort hat.
Wenn nichts ankommt
- Im Browser blockiert. Systemmeldungen brauchen deine Erlaubnis; hast du sie einmal abgelehnt, fragt der Browser nicht erneut. Das stellst du in den Seiteneinstellungen des Browsers um, nicht bei uns.
- Mails kommen nicht an. Prüfe den Spam-Ordner und ob die Adresse in deinem Profil stimmt.
- Es meldet sich gar nichts. Wahrscheinlich sind die Gespräche jemand anderem zugewiesen — siehe die zweite Ruhe-Regel oben.
